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hippotherapie inntal fellmann krankheitsbilder

Wir unterscheiden verschiedene Formen einer spastischen Parese:

  • Hemiparese (Lähmung einer Körperhälfte) z.B. nach einem Schlaganfall
  • Tetraparese (Lähmung aller vier Extremitäten) z.B. bei einer ICP
  • Paraplegie (Lähmung beider Beine) z.B. Querschnittsyndrom

Die Hippotherapie ist für Patienten mit einer Spastik besonders gut geeignet.


Während der Hippotherapie:

  • kommt es zu einer Tonusregulierung im Rumpf,
  • die Spastik in Armen und Beinen nimmt durch die Übertragung der Pferdebewegung deutlich ab.
  • die Extremitäten können wieder etwas entspannen, die Begleiterscheinungen einer Spastik, wie beispielsweise Schmerzen in der Schulter, werden zeitgleich reduziert
  • die Beweglichkeit in den Armen und Beinen wird verbessert, was wiederum die Aktivitäten des täglichen Lebens erleichtert

Therapieakzente durch Tempo & Hufschlagfiguren

Durch das gezielte Einsetzen verschiedener Hufschlagfiguren kann entweder die Mobilität in den spastisch gelähmten Körperteilen gefördert werden oder aber die Stabilität des Rumpfes wird besonders hervorgehoben.

Das gleiche geschieht bei der Veränderung des Tempos im Schritt.
Durch die Vergrößerung der Pferdeschritte während der Hippotherapie kommt es zu einer anderen Übertragung auf das Becken des Menschen (die Bewegung wird deutlich spürbarer), die Bewegung der Lendenwirbelsäule und der Hüfte wird gesteigert, die Mobilität verbessert. Gleichzeitig muss aber der Patient seinen Rumpf deutlich mehr stabilisieren.
Eine Verkleinerung der Schritte des Pferdes während der Hippotherapie dagegen fördert die Stabilität des Rumpfes, als auch der Wirbelsäule (insbesondere im Lendenbereich) und der Hüftgelenke.