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Die Multiple Sklerose ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, also von Gehirn und Rückenmark.
Sie kann in Schüben oder chronisch verlaufen, das Ziel ist jedoch immer das Gleiche: die größtmögliche Selbstständigkeit.

Die Symptome der MS:

  • motorische Störungen: Lähmungen der Extremitäten, vor allem im Frühstadium sind die Beine häufiger betroffen als die Arme
  • Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen
  • Spastiken
  • Sensibilitätsstörungen
  • Fatigue: ungewohnte leichte Ermüdbarkeit
  • Schmerzen: meist aufgrund von Spastiken oder als Sekundärfolge von Fehlhaltungen
  • Vegetative Störungen: zum Beispiel Blasenfunktionsstörungen

 

Die Hippotherapie bei Multipler Sklerose hat auf alle Bereiche einen positiven Einfluß:

  • Lähmungserscheinungen werden durch die dreidimensionale Bewegung des Pferderückens gemildert, Spastiken können gelöst werden
  • Das Gleichgewicht und die Koordination werden durch die andauernden wechselseitigen Schwingungsimpulse des Pferdes während des Schritts beübt. Im stets gleichbleibenden Rhythmus werden abwechselnd die linke und rechte Körperhälfte des Patienten gleichmäßig stimuliert. Somit kann die Symmetrie des Körpers (neu) eingeübt werden
  • Durch den taktilen Reiz über den Kontakt und die Berührung zum Therapiepferd wird die Sensorik des Patienten in die Hippotherapie mit einbezogen

Das therapeutische Reiten fordert von Patienten viel Aufmerksamkeit um sich auf die Pferdebewegung einzulassen. Durch den ständigen "Dialog" mit dem Pferd wird die Achtsamkeit und Wachsamkeit gefordert und gefördert.

Die tonusregulierende Wirkung der Hippotherapie kann somit Schmerzen lindern, Folgeschäden können vermieden beziehungsweise reduziert werden

Das Abwechseln von Anspannung und Entspannung der Muskulatur auch des Beckenbodens fördert die Durchblutung und die Tonusreglulierung der selbigen.
Die gleichzeitige Mobilisierung von Becken und Wirbelsäule wirkt sich positiv auf die vegetativen Regulationsmechanismen aus.