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hippotherapie inntal fellmann krankheitsbilder

Die Erscheinungsform der ICP äußert sich oft weitreichend:

  • eine spastische Hemiparese
  • eine spastische Tetraparese
  • eine spastische Form der Querschnittsymtomatik

In der Hippotherapie bei ICP kommt es durch die Bewegungsübertragung zu einer Spannungsregulierung in der Rumpfmuskulatur, ausgehend vom Pferderücken,.
Der meist junge Patient muss auf die Bewegung des Pferdes reagieren und den Rumpf bei gleichzeitiger Mobilität des Beckens stabil halten. Dadurch kommt es zu einer Tonussenkung in den Extremitäten.

Erst hierdurch wird der funktionelle Einsatz der Arme und Beine im Alltag ermöglicht. Das Gehen kann verbessert oder überhaupt erst erlernt werden.

Allerdings kommt es oftmals direkt nach der Hippotherapie zu einer temporären Verschlechterung des Stehens und Gehens, da der Hypertonus in der Muskulatur gesenkt wird und somit die „gewohnte“ Spannung in den Beinen zu Gehen bzw Stehen fehlt.

Kurze Zeit nach der Hippotherapie aber hat das Gehirn die Reize, welche während der Hippotherapie gesetzt wurden, verarbeitet und kann das neu erlernte Bewegungsmuster abrufen und entsprechend der noch vorhandenen körperlichen Einschränkungen umsetzten.