Diese Webseite verwendet Cookies.
Wenn Sie unsere Website weiter nutzen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

hippotherapie inntal fellmann krankheitsbilder

Die durch einen Schlaganfall verursachten Symptome können sein:

  • motorische Störungen, wie halbseitige Lähmungen (Hemiparesen), Spastik, Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen
  • Sensibilitätsstörungen, wie Parästhesien oder gar ein Ausfall der Sensibilität
  • Ataxien (Stand- und Gangunsicherheiten)
  • Sprach- und Schluckstörungen

Durch die Hippotherapie kann diese Symptomatik positiv beeinflußt werden. Die Schwingungen des Pferderückens werden vom Becken des Patienten übernommen und werden durch die Wirbelsäule und die Extremitäten weiter geleitet.

Aufgrund diesen Effekts wirkt die Hippotherapie regulierend auf den Tonus, also auf die Muskelspannung.

Die vom Pferd übertragene Bewegung während der Hippotherapie wirkt kräftigend auf die Rumpfmuskulatur des Patienten, die Spannung in den Beinen und Armen wird gesenkt.

Um eine noch deutlichere Bewegungsübertragung auf den Patienten zu erzielen wird der freie Sitz auf dem Pferd während der Hippotherapie angestrebt. Selbstverständlich ist für die Sicherheit auf dem Pferd trotzdem die gesamte Zeit ein Gurt vorhanden.

Das Gleichgewicht wird zudem durch die Vorwärtsbewegung des Pferdes trainiert. Jeder Schritt des Pferdes bedeutet für den Patienten einen neuen Balanceakt um aufrecht und sicher auf dem Therapiepferd zu sitzen.

Kleinste Veränderungen in der Schrittfrequenz des Pferdes oder der Bodenebenheit haben Auswirkungen auf den Körper und somit auf das Gleichgewicht auf dem Pferd.

Durch den direkten Kontakt zum Pferd werden alle Sinne angesprochen, ebenfalls die Sensorik. Durch die Wärme des Pferdekörpers und das weiche Fell wird das Empfinden gefördert.

Die Hippotherapie fördert die aufrechte Haltung des Oberkörpers und Kopfes, hierdurch können Sprachstörungen verbessert und das Schlucken erleichtert werden.