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Bei der Befundaufnahme werden die individuellen Ziele in der Hippotherapie bestimmt.
Die Behandlung findet auf einem dafür speziell ausgebildeten Therapiepferd statt.
Dabei sitzt der Patient in der Gangart Schritt auf dem Pferderücken. Das Pferd wird von einem Helfer am Langzügel geführt.

Für den Transfer auf das Pferd am Anfang der Hippotherapie und den Transfer vom Pferd am Ende des therapeutischen Reitens steht eine behindertengerechte Rampe zur Verfügung. Diese kann sowohl mit dem Rollstuhl befahren, als auch zu Fuß mit Hilfe des Geländers und/oder Therapeuten begangen werden.

Durch den Bewegungsablauf des Pferdes werden dreidimensionale Schwingungsimpulse auf den Menschen übertragen. Diese im Rumpf spürbaren Schwingungen entsprechen dem normalen Gangmuster. Diese sind aufgrund des längeren Bewegungshebels auf dem Pferd deutlicher spürbar als beim Gehen.

Durch sinnvoll eingesetzte Hufschlagfiguren kann die Symmetrie des Körpers bei der Hippotherapie verbessert werden.

Der Patient wirkt in der Hippotherapie nicht aktiv auf das Pferd ein, sondern reagiert auf die vom Pferd angebotenen Bewegungsimpulse.
Über den Kontakt zu Pferderücken erlebt er das „Bewegt werden“. Es überträgt auf den Menschen eine immer wiederkehrende gangspezifische Bewegung.

Nach der ersten Kontaktaufnahme vereinbaren wir einen Termin zur ersten Hippotherapie-Einheit, zu dem Sie zu uns in den Stall kommen.
Durch das erste Bild, was ich mir aufgrund des Gesprächs von Ihnen bereits machen konnte, habe ich ein speziell für Sie ausgewähltes Pferd dabei.

Nach noch einigen offenen Fragen wird ein Befund erstellt. Daraus erschließt sich dann der Behandlungsplan für die Hippotherapie.

Anschließend suchen wir die erste Kontaktaufnahme zum Pferd.

Über eine spezielle, für die Hippotherapie geeignete Rampe erfolgt bereits das erste Aufsitzen auf das Pferd.
Nun geht es direkt im Anschluss an den Transfer auf den angrenzenden Reitplatz, auf dem die Hippotherapie stattfindet.

Über ausgewählte Hufschlagfiguren und passendes Schritttempo versuchen wir Ihr Beschwerdebild positiv zu beeinflussen.
Bitte beachten Sie, dass keine „Turnübungen“ auf dem Pferd gemacht werden. Wir machen uns ausschließlich die Schrittbewegung des Pferdes bei der Hippotherapie zu Nutzen.

Am Ende der Hippotherapie-Einheit „reiten“ wir wieder zurück zur Rampe, welche direkt am Reitplatz steht. Dort helfen wir Ihnen wieder beim Absitzen vom Pferd und diese Einheit der Hippotherapie ist erst einmal beendet.

Am Ende der Hippotherapie vereinbaren wir gemeinsam den nächsten Termin.

Um einen Erfolg durch die Hippotherapie zu ermöglichen ist es empfehlenswert, dass die Hippotherapie regelmäßig stattfinden kann. Nach Möglichkeit sollte die Hippotherapie ein- bis zweimal pro Woche stattfinden.